Kleines, erfolgreiches und intaktes Team guter Bauhandwerker sucht passenden Kollegen (m/w/d), der Lust hat auf abwechslungsreiche Arbeit und kein A…loch ist!
Wenn Sie gut und gerne Handwerker sind mit Spaß an Abwechslung und Teamarbeit und den Wunsch und den Mut haben, das noch mehr auszuleben, lesen Sie bitte weiter.
Mein Name ist Achim Birk. Ich bin Inhaber einer kleinen, feinen Baufirma in der Nähe von Montabaur und suche einen Bauhandwerker (m/w/d), der Lust hat, mit ein paar Gleichgesinnten alte Häuser auszubauen und in Schmuckstücke für unsere Kunden zu verwandeln.
Sind Sie dieser Handwerker?
Vielleicht ja. Vielleicht nein. Das hängt zuerst von uns ab. Denn sehen Sie, wenn wir nicht zu Ihnen passen, entspricht das, was wir zu bieten haben, vielleicht nicht dem, was Sie sich unter einer guten Arbeit in einem guten Team vorstellen.
Starten wir also mit uns. Wir sind eine kleine „Kapelle“ von insgesamt 5 (mehr dazu später). Und so sieht unser Arbeitstag aus...
Wir treffen uns Viertel vor 7 im Lager in Leuterod, laden, was wir an dem Tag brauchen, und fahren mit Caddy, Pritschenwagen oder Sprinter auf die Baustelle.
Unsere Baustellen sind alle in der Region, manche ganz in der Nähe, andere etwas weiter weg. Zur Zeit haben wir Baustellen in Heiligenroth, Montabaur, Westerburg, Koblenz und Neuwied.
Aber egal wie weit wir fahren, ab Lager Leuterod läuft unsere 8-stündige Arbeitszeit. Das heißt, die komplette Fahrzeit ist mit drin und wird bezahlt. Und das heißt auch, dass wir in der Regel Viertel vor 4 wieder im Lager sind, abladen, kurz besprechen, was wir morgen brauchen und dann wohlverdient Feierabend machen.
Und diesen Feierabend haben wir uns tatsächlich verdient. Weil wir auf der Baustelle jede Menge verschiedene Arbeiten erledigen: interessante, schöne, auch mal dreckige, leichte und schwierige, routinierte, fummlige und knifflige.
Eins kann man mit Sicherheit sagen: Wir machen nie lange dasselbe.
Das unterscheidet uns von anderen Baufirmen!
Ich sage immer: „Wir bauen keine neuen Häuser. Wir schenken alten Häusern neues Leben.“ Und dabei machen wir fast alles selbst.
Nun, wir machen natürlich nicht die Elektrik und nicht die Heizung. Und decken auch kein Dach neu. Und wir legen keine 200 Quadratmeter Fliesen oder Estrich am Stück. Damit beauftragen wir Subunternehmer, falls nötig. Aber ansonsten gibt es so gut wie nichts, das wir nicht machen.
Man könnte auch sagen, unsere Arbeit wird nur begrenzt durch die Vorstellung und Wünsche (und manchmal auch Probleme) unserer Kunden.
Und unsere Kunden sind keine Investoren, die wir nie zu Gesicht bekommen, sondern ganz „normale“ Leute, die wir auf der Baustelle treffen…
Die haben zum Beispiel ein Häuschen gekauft oder besitzen ein schickes Haus oder eine kleine Firma. Und wir helfen ihnen, das in Schuss zu halten und wieder schön zu machen. Damit sie einziehen können und alles so wird, wie sie sich das vorstellen und sie sich wohl fühlen. Und das macht einen zufrieden. Und jede Baustelle anders.
Unsere „kleinen“ Baustellen erledigen wir oft in ein paar Stunden oder wenigen Tagen. Da schließen wir zum Beispiel einen Riss in der Fassade, reparieren einige Fliesen oder den Sockelputz oder beseitigen Feuchteschäden.
Dann haben wir „mittlere“ Baustellen, die umfangreicher sind und mehrere Tage bis Wochen dauern. Wenn wir etwa einen Balkon oder eine Terrasse sanieren oder neu anbauen…
Wir sind Spezialisten für Balkone und Terrassen, die extrem lange halten. Das sind interessante Aufträge, weil wir von Estrich und Abdichtung über Aufbau und Belag bis zum Geländer alles selbst machen und auch Metallbau eine Rolle spielt. Und immer wieder sind neue Varianten gefragt. Einem Kunden bauten wir zum Beispiel eine komplett abschließbare Rundbogen-Terrasse mit Sichtschutz aus satiniertem Glas. Und gerade jetzt haben wir Anfragen für Terrassen, die außen angebaut werden und auf Stelzen stehen sollen.
Insofern beherzigen wir das alte Handwerker-Motto:
„Geht nicht, gibt's nicht.“
Das heißt, wir versuchen Probleme zu lösen. Denn wenn wir es nicht hinkriegen, wer soll es denn dann machen?
Und so suchen wir auch eine Lösung, wo andere vielleicht vorschnell die Hand heben und den Abriss und Neubau empfehlen. Einem Kunden in Montabaur haben wir eine Menge Geld gespart, weil wir den abgesackten Vorbau seines Hauses mit Dachterrasse obendrauf gerettet haben, anstatt abzureißen. So etwas prüfe ich vorher natürlich genau. Aber wenn ein Erhalt möglich ist, lassen wir uns was einfallen.
Außerdem bauen wir auch mal eine Garage an. Sanieren ein Bad altersgerecht. Oder erledigen einen begrenzten Umbau, wie etwa zwei Zimmer zu einer Wohnküche zusammenzulegen. Und das sind unsere „mittleren“ Baustellen.
Und dann gibt es Baustellen, da können wir aus dem Vollen schöpfen.
Meist sind das Ein- oder Zweifamilienhäuser, die wir komplett ausbauen.
Hier können Sie wieder Handwerker sein!
Denn das heißt:
Entkernen. Grundriss ändern. Wände raus, Träger oder Balken rein, Statik beachten, neue Wände rein. Schalung und Trockenbau. Decken abhängen. Estrich machen.
Und Stemmen und Verputzen, und Spachteln und Malern, und Fliesen legen, und Fenster und Türen einbauen, und Bäder und Küchen gestalten, und vieles mehr.
Wie Sie sehen, machen wir hier tatsächlich jede Menge verschiedene Sachen. Sie können also noch was lernen, müssen aber auch mitdenken und ab und zu improvisieren.
Wenn Ihnen das Spaß macht, dann sind Sie hier richtig.
Ein weiterer Vorteil ist die Belastungssteuerung. Das haben meine Mitarbeiter gestern erst gesagt, dass es prima ist, dass wir jetzt nicht dauernd hier sind und nur das machen. Sondern auch mal da und dort sind, und was anderes machen. Denn das ist nicht nur interessanter, sondern durch die wechselnden Abläufe und Bewegungen auch schonender für Körper und Gesundheit.
Müssen Sie alles schon können?
Nein! Es reicht, wenn Sie das können, was Sie gelernt haben. Den Rest lernen Sie nach und nach.
Niemand kann hier alles gleich gut.
Sehen Sie, das ist vielleicht der nächste Unterschied zu anderen Baufirmen…
Durch die unterschiedliche Arbeit ergänzen wir uns. Und wir helfen uns. Und
Wir lernen voneinander.
So läuft das hier.
Wenn Sie etwas noch nie gemacht haben, dann zeigt Ihnen das erstmal einer. Logisch! Dann laufen Sie mit und arbeiten dem zu und so lernen Sie das und er bringt es Ihnen bei.
Und andersrum genauso. In Ihrem Fach sind Sie dann vielleicht der „Vorarbeiter“. Und der andere arbeitet Ihnen zu.
Doch eins will ich nicht verschweigen. Hier gibts natürlich nicht nur interessante Arbeit, sondern auch mal Drecksarbeit, die keinen Spaß macht. Wie Abriss zum Beispiel. (Obwohl das mitunter auch Spaß machen kann.)
Was ich sagen will:
Manches muss einfach gemacht werden, auch wenns mal schwer ist. Wie das Schneiden von Tür- und Fensteröffnungen. Wir haben ein extra Gerät zum Schneiden von Mauerwerk. Aber das geht „ordentlich“ in die Arme.
Oder wie zurzeit bei dem Pool, den wir im Keller eines Zweifamilienhauses bauen…
Vor der interessanten Arbeit den Pool zu bauen, also Steine setzen, dämmen, fliesen und gestalten, kommt der Aushub.
Und falls Sie das noch nicht gemacht haben. Einen 3 x 5 x 2 Meter tiefen Innenpool von Hand ausheben in Eimer und Schubkarre und dann in den Container fahren, macht KEINEN Spaß. Beileibe nicht. Wenn Ihnen sowas Spaß macht, möchte ich nicht wissen, was Sie in Ihrer Freizeit machen.
ABER, wenn sowas ansteht, passiert das gemeinsam und abwechselnd und nicht an einem Stück. Oder wie Torsten sagt:
„Wir haben da unten nie eine ganze Woche gearbeitet. Sondern zwei, drei Tage höchstens. Und dann haben wir wieder was anderes gemacht.“
Zum Beispiel einen Aufzugsschacht gemauert vom Erdgeschoss in den Keller. Und dann eine Holzkonstruktion gebaut, in der der Aufzug läuft. Die muss hundertprozentig rechtwinklig sein. Und das hat so gut gepasst, dass der Aufzugsbauer sagte, so einwandfrei sehen die das selten.
Oder eine Einfassung für die Abzugshaube der Kochinsel konstruiert. Die habe ich dem Frank grob skizziert mit ein paar Maßen und dann haben sich die zwei zusammengehockt und losgelegt und das Ding komplett aus Holz gebaut und an die Decke geschraubt.
Oder die alte Holzvertäfelung im Durchgang zum Wohnzimmer sorgfältig abgebaut. Weil wir die aufarbeiten und am Schluss wieder anbauen.
Oder neulich in einem alten Winzerhaus an der Mosel haben wir ein Fenster vergrößert und dafür eine Fensterbank gefertigt, die zu den verschnörkelten Seitenelementen des Fensters passt (Schalung hergestellt, gegossen und dann mit Spezial-Spachtelmasse nachmodelliert). Wir machen auch Kernbohrungen, bauen getarnte Tresore ein, und und und.
Ich denke, Sie haben jetzt ein Bild von unserem Arbeitstag und von dem, was wir machen. Aber das, was wir machen, macht auch etwas mit uns.
Die abwechslungsreiche Arbeit, die verschiedene Fähigkeiten braucht, aber gemeinsam erledigt wird, das Mitdenken und Probleme lösen und zusammen anpacken und voneinander lernen und einander helfen…
Das macht ein Team aus uns.
Ein Team. Keine heile Welt! Hier gibts auch mal Reibung wie überall. Aber wir sind ein intaktes Team, das sich akzeptiert und gerne zusammenarbeitet.
Und das sage nicht nur ich. Meine Mitarbeiter sagen das auch. Und die wollen auch, dass das so bleibt. Deshalb sind die genauso interessiert daran wie ich, dass unser neuer Kollege hier reinpasst und sich schnell zurechtfindet.
Und hier reinzupassen, ist gar nicht so schwer, würde ich sagen. Weil wir ganz „normale“ Typen sind, mit denen man gut klarkommen kann. Aber das können Sie gleich selbst entscheiden…
Doch vorher ganz kurz: Warum suchen wir einen neuen Mitarbeiter?
Nun, das ist schnell erklärt.
Wir brauchen schlicht Hilfe.
Denn wir haben viele gute Aufträge. Aber noch mehr gute Anfragen, die wir alleine einfach nicht schaffen. Und das wäre schade. Für unsere Kunden und für uns. Weil da richtig interessante Projekte dabei sind.
Aber wie auch immer, stressen lassen wir uns nicht (zumindest nicht auf Dauer). Was wir nicht schaffen, können wir nicht annehmen. Doch wer weiß, vielleicht kommt ja bald Hilfe. Was meinen Sie?
Würden Sie hier reinpassen?
Nun, wenn Sie jetzt sagen: „Vielleicht. Die Arbeit klingt interessant.“, dann ist das fantastisch. Und wir sind einen großen Schritt weiter. Denn Sie interessieren sich für unsere Arbeit :)
Doch passen Sie auch zu uns?
Sehen Sie, ich kann mir gut vorstellen, dass Sie wissen wollen, wo Sie hinkommen. Wie die Arbeit ist, aber auch, wie die Kollegen sind und wie der Chef ist.
Und genau das erfahren Sie jetzt.
Wie?
Sehr gute Frage!
Darüber habe ich mir Gedanken gemacht und deshalb einen Bekannten gebeten, der das beruflich macht, uns zu „interviewen“. Damit Sie uns besser kennenlernen.
Der ist dann tatsächlich früh um Viertel vor 7 zum Lager gekommen und mit auf unsere „Großbaustelle“ in Neuwied gefahren (die mit dem Pool) und hat dann Notizblock und sein Aufnahmegerät rausgeholt und nacheinander jeden von uns „interviewt“.
Natürlich habe ich vorher meine Mitarbeiter gefragt und die waren einverstanden und haben erzählt und erzählt. Manche waren eine halbe Stunde lang verschwunden und ich wurde schon unruhig, weil die Baustelle muss ja auch vorankommen. Aber es hat sich gelohnt. Selbst ich habe noch etwas über meine Mitarbeiter gelernt (zum Beispiel, was die so in ihrer Freizeit treiben), das ich nicht wusste. Obwohl wir schon Jahre zusammenarbeiten.
Übrigens, die „Interviews“ habe ich nie gehört, will ich auch nicht. Es war klar, die bleiben „geheim“, weil alle frei reden sollen. Mein Bekannter hat einfach die Sätze rausgesucht, die für Sie interessant sein könnten (und ab und zu noch „seinen Senf“ dazugegeben).
Ich sage das deshalb:
Was meine Mitarbeiter gleich über unsere Arbeit sagen, über die Kollegen oder sich selbst, das habe ich mir nicht ausgedacht. Das haben die genauso gesagt.
Also, voilà, darf ich vorstellen:
„Birks Kapelle“
Echte Bauhandwerker mit verschiedenen Talenten
spielen hier gemeinsam zur selben Musik.
Tatah!
(Wie finden Sie das? Das ist von dem Bekannten. Also ich wüsste nicht, dass auch nur einer von uns besonders musikalisch ist, aber eine gewisse „Harmonie“ der Zusammenarbeit gibt es schon.)
Wie auch immer. Dann stellen wir die „Kapelle“ mal vor. Denn Sie wollen doch wissen, mit wem Sie es zu tun kriegen, oder?
Das dachte ich mir.
Beginnen wir mit
Torsten, unser „Erklärer“
Torsten ist Stuckateur.
„Der Torsten erklärt immer alles“, höre ich gleich als Erstes, „und das ist gut so. Gerade wenn du neu hier reinkommst, kümmert sich jemand um dich. Hier wirst du auch nicht alleine an eine Arbeit gestellt, die du noch nicht kannst. Hier hilft dir immer einer.“
Torsten nennt sich selbstkritisch „Mr. Perfect.“ Man könnte ihn aber auch „Mr. DIN“ oder „Mr. WTA“ nennen. Jedenfalls ist Torsten am längsten hier und hat fachlich jede Menge drauf. Er ist gelernter Stuckateur und hat schon mit 25 ein eigenes Haus gebaut. „Vom Fundament bis zum Dach alles selbst gemacht. Und wenn ich irgendwas nicht wusste, hab ich das halt gelernt oder mir abgeguckt.“
Torsten hat immer als Stuckateur gearbeitet außer die letzten 4 Jahre, bevor er hierher kam. Da wollte er mal was anderes machen und war bei ISOTEC®. „Dort gibts nur DIN und WTA und alles ist geregelt. Hier müssen wir auch mal improvisieren, denn eine Sanierung kann man nicht nur nach DIN machen. Deshalb, wenn man was nicht weiß, lieber fragen! Ich bin immer da.“
Jedenfalls hat dort der Chef gewechselt und mit dem neuen kam Torsten nicht klar und dann ist er konsequent. Deshalb hat er schon ein paar Firmen durch.
„Ich sag mal so, ich bin einer, der Ungerechtigkeit nicht leiden kann. Ich will, dass meine Kollegen und ich nicht von oben herab behandelt werden. Und damit hatten fast alle meine Chefs ein Problem. Außer der Achim, der hat damit kein Problem. So einen Chef kann man sich wirklich suchen. Deshalb hat jeder, der hier arbeitet, einen guten Job.“
„Jeder der hier arbeitet, hat einen guten Job. Ich fühl mich hier wohl. Und ich bin jetzt seit 8 Jahren hier.“
~ Torsten
Torsten zeigt auf seinem Handy Bilder der Baustellen. Ein alter Tank ragt aus einer Gewölbedecke. „Das war eine Sanierung im Ahrtal. Das Hochwasser hat den Tank durch die Kellerdecke gedrückt. Da war alles kaputt. Wir waren über ein Jahr dort.“ Weitere Bilder folgen: eine alte Mühle, eine abgestützte Mauer, eine Terrasse, ein Bad. „Das war eine Duschsanierung in Heiligenroth für eine ältere Frau. Und hier haben wir Natursteine gelegt rund ums Haus. Sowas mache ich total gerne.“
Frage: Was wünschst du dir von einem neuen Kollegen?
„Dass man sich gegenseitig unter die Arme greift. Wenn ich sehe, da quält sich einer, der braucht Hilfe, da springe ich hin und helfe. Und das wünsche ich mir auch von meinem Kollegen.“
Noch was?
„Ja, einen sauberen Arbeitsbereich, wo nicht überall Werkzeug rumliegt, über das man dann stolpert. Das ist mir wichtig. Sollte aber auch selbstverständlich sein, oder?“
„Und ich wünsche mir Ehrlichkeit. Dass Probleme angesprochen werden. Ich mache auch mal was falsch oder bin vielleicht mal drüber, wenn etwas nicht so 100 % ist, wie ich mir das vorstelle. Mr. Perfect halt. Aber dann sagen die mir das! Und dann rappelt es kurz. Und dann ist es wieder bereinigt. Denn hier ist keiner nachtragend. Wir zanken uns und 10 Minuten später lachen wir wieder zusammen. Also ich fühl mich hier wohl. Und ich bin jetzt seit 8 Jahren hier.“
Und was machst du, wenn du nicht arbeitest?
„Früher habe ich Kickboxen gemacht, aber heute gehe ich lieber wandern oder schaue mit meiner Frau Handball. Manchmal fahren wir auch zum Spiel nach Höchst oder Gummersbach. Meine Frau hat früher Regionalliga gespielt und daher kommt das.“
Sagt der Torsten.
Und dann haben wir den…
Frank, unser „Tüftler“ und Ruhepol
Frank ist Zimmermann.
Frank ist gelernter Zimmermann und mittlerweile 5 Jahre hier und sagt:
„Früher habe ich Dächer gedeckt. Da haben wir jeden Tag ein Dach gemacht.“
Jeden Tag?
„Ja. Und teilweise waren wir nur zu zweit. Ich habe auch den Kran gefahren und gleichzeitig gerichtet. Und jeden Tag 2 Stunden auf die Baustelle und wieder zurück und zwischendurch muss das Gebälk fertig werden. Und beim Eindecken genau dasselbe. Egal, wie das Wetter war. Das ist viel besser jetzt. Wir werden ja kaum nass hier.“
Wie lange warst du in der Firma?
„12, 13 Jahre. Und dann hat meine Frau die Annonce von Achim gesehen und gesagt, bewirb dich.“
Und was ist hier noch anders?
„Hier ist es abwechslungsreich, das ist schön. Und natürlich die Arbeitszeit. Wir haben hier 8 Stunden mit Fahrt. Das gibt es fast nirgends. Früher war ich um 7 oder 8 zuhause. Jetzt bin ich nachmittags um 4 zuhause. Das ist ein Traum.“
„Früher war ich um 7 oder 8 zuhause. Jetzt bin ich nachmittags um 4 zuhause. Das ist ein Traum.“
~ Frank
Und was machst du dann zuhause?
„Ich bastel gerne in meiner Werkstatt und mache alles mögliche.“
Aha, daher das Tüfteln (oder wie Torsten liebevoll sagt: Fummeln. „Der Frank der fummelt gerne.“). Und was bastelst du so?
„Zum Beispiel ein Dekoschaf. Meine Frau hat sich oft was gewünscht und das hab ich ihr dann gebastelt.“
Ein Dekoschaf?
„Ja.“ (Sucht ein Foto im Handy, findet es aber nicht.) „So groß wie ein echtes Schaf mit Fell drüber. Meine Frau hat das mal im Urlaub gesehen. Sollte 540 Euro kosten. Da habe ich gesagt: Das mache ich selbst, das bastel ich dir. Und jetzt steht das Schaf im Wohnzimmer.“
Frank hat das Foto später gefunden. Hier ist es:
Franks Dekoschaf, mit Socken :)
Seinen nächsten Urlaub verbringt er übrigens auf dem Jakobsweg. Na dann „Buen Camino!“ (Guten Weg!)
Und das war der Frank.
Und jetzt zum…
Ben, unsere Aushilfe
Ben ist Aushilfe (und manchmal in den Ferien da).
Ben ist Schüler, Fußballer (in der Regionalliga!), hat jetzt seinen Basis-Trainerschein bestanden und hilft ab und zu tatkräftig mit. Und wenn der Ben schon mal da ist, wird er natürlich auf befragt.
Hast du schon in anderen Baufirmen gearbeitet?
„Ja, hab ich.“
Und was ist hier anders als dort?
„Ich finde die Leute hier sehr nett. Die sind entspannt, lustig und locker drauf und haben mich schnell aufgenommen. Und die Arbeit macht auch Spaß.“
„Hier sind die Leute entspannt, lustig und locker drauf.“
~ Ben
Was arbeitest du hier?
„Das letzte Mal als ich hier war, musste ich zwei Wochen lang Wände abreißen. Das war anstrengend. Beim vorletzten Mal waren wir zu zweit unterwegs. Da haben wir einer Frau einen Wetterschutz gebaut. Damit die unterm Balkon Holz stapeln kann. Das hat mehr Spaß gemacht.“
Okay.
Ein Büro gibts hier natürlich auch. Und da sitzt die…
Uta, unsere „Managerin“
Uta ist Sekretärin.
Uta ist gelernte Industriekauffrau und hat seit 4 Jahren im Büro alles im Griff.
Sie schreibt E-Mails, Rechnungen und Angebote, beantwortet Anfragen, organisiert und recherchiert, wenn wir zum Beispiel spezielle Baumaterialien brauchen.
Früher hat Achim das alles selbst gemacht und heute fragt er sich manchmal, wie das überhaupt funktionieren konnte, als Uta noch nicht da war.
„Wenn ich die Uta nicht hätte! Ich suche zum Beispiel irgendwas und finde es nicht. Da weiß die aus dem Kopf, wo das ist, greift in einen Ordner und holt es raus.“
„Uta ist fachlich top und wahrscheinlich die Fitteste von uns allen. Und sie ist immer gut drauf. Es macht Spaß mit ihr zu arbeiten.“, sagt Achim.
Aber wenn Sie hier anfangen wollen, muss er Sie warnen!
„Wenn Sie Ihren Stundenzettel nicht rechtzeitig abgeben, dann kriegen Sie Ärger. Da ist sie hinterher.“
Nach Ihren Hobbies gefragt, sagt Uta:
„Das geht keinen was an!“ (womit Sie vollkommen recht hat). „Außerdem habe ich dafür keine Zeit mehr, leider, weil ich jetzt einen kleinen Hund habe. Seitdem schlafe ich keine Nacht mehr durch und alleine lassen kann ich den auch nicht, weil er dann quiekt. Aber das wird schon. Ich muss ihn halt erst erziehen.“
„Ich war immer auf dem Bau und kenne das auch anders. Aber hier komme ich mit jedem klar.“
~ Uta
Und wie sind die Kollegen?
„Also ich komme mit jedem klar. Wir sind hier eine betriebliche Familie und ich sag mal so: Wie im wahren Leben ist hier auch nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen. Und da ich meist beide Seiten kenne, weil mir jeder sein Herz ausschüttet, versuche ich dann ein bisschen zu vermitteln. Was auch nicht schwer ist. Denn im Grunde sind es ganz liebe Kerle.“
Also kann man hier klarkommen, wenn man will?
„Na sicher!“
Das ist die Uta.
Fehlt noch der…
Achim, unser „Kapellmeister“
Achim ist der Chef (und Maurer- und Betonbaumeister).
Achim ist Maurer- und Betonbaumeister und hat das Ganze hier aufgebaut. Die Firma gibts schon seit 2003.
„In dieser Zeit haben wir buchstäblich hunderte Projekte realisiert und dabei wohl alles gemacht, was man sich vorstellen kann. Und dann noch einiges mehr.“, sagt Achim.
Auch Achim ist Handwerker durch und durch und jeden Tag auf der Baustelle. Aber Telefonieren, neue Baustellen sichten, Kunden beraten, Angebote erstellen kostet Zeit, so dass er auch viel unterwegs ist.
Was die Mitarbeiter über Achim sagen:
Uta sagt: „Der ist korrekt. Und hilft, wo er kann. Ich weiß, wovon ich rede. Ich war immer auf dem Bau, aber in den letzten beiden Firmen wurde ich nicht immer respektvoll behandelt. Deshalb war ich ziemlich aufgeregt, als ich hierherkam und wollte nichts falsch machen. Da hat er nur gesagt: ‚Mach einfach mal. Ganz ruhig.‘ Das hat mir sehr geholfen. Der Achim ist wirklich schwer in Ordnung.“
Frank sagt: „Achim ist okay. Auf jeden Fall. Der rastet nie aus. Ein guter Chef.“
Und Torsten sagt: „Top Chef. Der ist auf Augenhöhe und nicht so ein Knochen wie andere, die zu jedem Verbesserungsvorschlag sagen: ‚Das haben wir schon immer so gemacht und das bleibt so.‘ Wenn ich zu Achim sage: ‚Früher haben wir das anders gemacht, aber jetzt habe ich das so gemacht‘. Dann schaut der sich das an und sagt: ‚Gut! Das ist doch einfacher. Dann machen wir das ab jetzt so.“
Und nach seinen Hobbys gefragt, sagt Achim:
„Früher habe ich erst Karate und dann Wing Chung gemacht. Und wenn sich dann die Heiligenrother Jugend mit den Großholbachern oben auf dem Feld ‚getroffen‘ hat, dann wurde ich meist vorgeschickt. Aber das ist lange her. Heute bin ich deutlich ruhiger.“
Und was macht er heute?
„Ich weiß nicht, ob man das Hobby nennen kann, aber ich denke gerne nach.“
„Beim Autofahren kann ich in Ruhe nachdenken.“
~ Achim
Okay.
„Also für Hobbys braucht man ja Zeit. Und da ich eigentlich nur Zeit habe, wenn ich Auto fahre, ist das quasi mein Hobby.“
Das Autofahren?
„Nein, das Nachdenken. Beim Autofahren kann ich in Ruhe nachdenken.“
Aha. Und über was?
„Über das Leben. Wir haben alle unsere Einschnitte im Leben. Ich auch. Und im Grunde gehts doch darum, daraus zu lernen. Wieder heil zu werden und Geist und Körper gesund zu halten. Zum Beispiel mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.“
Und so ist aus dem „Rocky von Heiligenroth“ also ein „Philosoph“ geworden, der beim Autofahren über das Leben nachdenkt. Und wenn ein Mitarbeiter mal die Grippe hat oder sowas, und nicht gleich Tabletten nehmen will, gibt Achim auch mal einen Tipp.
„Die machen damit, was sie machen. Aber der ein oder andere hört schon mal drauf und besorgt sich das dann.“
Soweit zu uns und den „Interviews“.
Und weil Sie immer noch lesen, hoffe ich, wir konnten Sie ein wenig davon überzeugen, dass wir ganz „normale“ Typen sind (von dem ein oder anderen Hobby vielleicht abgesehen), mit denen Sie gut klarkommen und gut zusammenarbeiten und dabei sogar Spaß haben können.
Wenn das so ist, interessiert Sie nun vielleicht, wen wir uns als Kollegen wünschen. Also:
Wen wünschen wir uns als Kollegen (m/w/d)?
Wieder eine sehr gute Frage! Die ich Ihnen gerne beantworte. Denn wir haben eine ziemlich klare Vorstellung von unserem neuen Mitarbeiter und Kollegen. Und trotzdem sind wir weitgehend flexibel. Weil wir Bauhandwerker mit verschiedenen Fähigkeiten brauchen.
Allerdings haben wir eine glasklare Vorstellung davon, wen wir NICHT als Mitarbeiter und Kollegen wollen. Und da sind wir kein bisschen flexibel. Deshalb klären wir das kurz vorab. Hier sind also…
4 Handwerker-Typen, die wir in „Birks Kapelle“ NICHT aufnehmen!
1. „Alleskönner Andy“ – der Ungelernte
Der letzte Ungelernte, den wir aufgenommen haben, war keine 2 Monate hier. Obwohl wir viel probiert haben. Vielleicht war er zu jung. Auf jeden Fall war er zu unlustig. (Wobei Jugend per se kein Ausschlusskriterium ist. Unlust aber schon, siehe 2.) Aber der springende Punkt ist der:
Er war überzeugt davon, dass er was kann. Und weil wir sowas immer wieder erlebt haben, habe ich eine einfache Regel aufgestellt, die sagt:
Wir arbeiten nur noch mit gelernten Bauhandwerkern. (Aushilfen ausgenommen.) Weil es tatsächlich wohl so ist: Eine Lehre auf dem Bau vermittelt Ihnen grundlegende Fähigkeiten, die Sie dann auf andere Bereiche übertragen können, wenn Sie das wollen.
Das heißt, wenn Sie nicht das Vergnügen einer Lehre auf dem Bau hatten, dann tut mir das leid. Wirklich! Aber Regel ist Regel. Deshalb muss ich Sie bitten, bitte nicht auf diese Stellenanzeige zu antworten. (Auch wenn Sie vielleicht tatsächlich ein guter Handwerker sind.)
Dringend bitten wir aber jeden von einer Bewerbung abzusehen, auf den folgende Beschreibung zutrifft:
2. „Kein-Bock Benny“ – der Unlustige
Hier reden wir nicht über fehlenden Humor. Nein. Hier geht es um Unlust. Und das meint folgendes:
Wenn Eskimos bei Minus 30 Grad auf ihren Schlitten fahren, gilt eine strikte Regel, die schon die Kinder lernen. Und die sagt: „Nicht winseln! Denn das ist ansteckend.“ Das heißt, wenn einer „winselt“, steckt er die Anderen an und macht es damit allen schwerer.
Das kann man auch positiv ausdrücken:
Wenn in einer „Kapelle“ jeder seine Arbeit macht und dabei im Fluss ist, steckt er die Anderen auch an und macht es damit allen leichter.
Das heißt nicht, dass wir nicht auch mal stöhnen, fluchen oder „Scheißdreck“ sagen. Das kommt vor (zum Beispiel wenn wir einen Pool ausheben) und ist vollkommen in Ordnung. Hier ist es nicht verboten zu stöhnen! Aber es ist auch nicht verboten, Spaß zu haben!
Mit anderen Worten:
Wir sind kein „Schmidtchen-Schleicher-Verein“.
Mit Unlust passt man hier nicht rein.
Aber:
Wenn Sie jemand sind mit einer gesunden Motivation, der nicht vor der Arbeit wegläuft, sondern dem es Spaß macht, abends zu sehen, was er geschafft hat. Dann finden Sie hier ein „zuhause“.
Wenn Sie nicht zu folgender Gattung Mensch gehören:
3. „Rüpel Ronny“ – der Unmögliche
Jeder, der länger als 3 Monate auf dem Bau arbeitet, kennt wahrscheinlich einen. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Geschmacksrichtungen, zum Beispiel:
Choleriker, Plärrer, Querulanten und Leute, die grundlos ausrasten oder ständig diskutieren und Stress machen.
Wenn Sie so jemand sind, bitte ich Sie um zwei Dinge:
Erstens, antworten Sie bitte NICHT auf diese Stellenanzeige. Und zweitens, suchen Sie sich Hilfe. Es gibt gute Psychologen in der Gegend, die Ihnen helfen können. Wirklich, im Ernst. Ihr Leben wird dadurch leichter, besser und schöner und das Ihres Umfeldes und Ihrer Kollegen auch. Vielen Dank!
Und dann müssen wir leider noch diese Person ausschließen…
4. „Scheuklappen Schorsch“ – der Unflexible
„Schorsch“ ist einer, der sagt:
Ich bin Maurer und ziehe nur Wände hoch. Oder ich bin Fliesenleger und lege nur Fliesen. Oder ich bin Zimmermann und arbeite nur mit Holz. „Schorsch“ macht nur das, was er mal gelernt hat. Er mag die Routine.
Wir machen hier gemeinsam das, was getan werden muss.
Und ja, dafür muss jeder auch mal mitdenken. Und auch mal was Neues anfassen. Aber dafür haben wir hier beides: Routine und Abwechslung.
Wenn Sie das nicht mögen, antworten Sie bitte nicht auf diese Stellenanzeige.
Oder anders ausgedrückt:
„Bist du eher unflexibel,
Bist du hier nicht kompatibel,
Und dann rät dir „Birks Kapelle“:
Bewirb dich nicht auf diese Stelle!“
Junge! Der war gut, oder!?
Naja. Jedenfalls sind das die 4 Handwerker-Typen, die wir NICHT wollen, weil sie nicht zu uns passen. Aber wen wollen wir? Und
Wen wünschen wir uns?
Sehen Sie, jetzt kommt der verzwickte Teil. Weil das, was wir wollen, keineswegs so endgültig ist, wie das, was wir nicht wollen.
Andererseits, warum nicht ein paar Wünsche äußern? Vielleicht werden Sie ja erfüllt. Aber bitte denken Sie daran:
Was Sie jetzt lesen, ist nicht in Stein gemeißelt. Sondern der Mitarbeiter, den wir uns „malen“ würden, wenn wir malen könnten. (Können wir aber nicht.)
Lassen Sie sich wegen dieser Details also bitte NICHT von einer Bewerbung abhalten, wenn Sie ansonsten glauben, dass Sie hier reinpassen. In Ordnung? Super!
Fangen wir mit dem Fach an und in Torstens Worten. Der auf die Frage antwortet, wen wir hier brauchen können:
„Im Moment haben wir wieder einiges an Putzarbeiten. Deshalb wünsche ich mir einen Stuckateur. Weil Verputzen kann halt so ein Stuckateur am besten.“
Torsten hat recht. Einen guten Stuckateur können wir unbedingt gebrauchen. Aber mehr noch: Wir können jeden gebrauchen, der was kann (und noch was lernen will). Deshalb sind Sie uns als Maurer, Maler, Fliesenleger etc. genauso willkommen.
Und was das Alter betrifft, wenn Sie zwischen 35 und 45 sind, wäre das perfekt. Und wenn Sie etwas jünger sind oder etwas älter, ist das generell auch kein Problem.
Außerdem würde es nicht schaden, wenn Sie den Satz des Pythagoras kennen und mit 2 Schnüren und Maßband eine rechtwinklige Ecke herstellen können.
Das wars eigentlich schon. Und wie gesagt, nichts davon ist in Stein gemeißelt. Wichtiger ist, dass Sie Lust haben anzupacken und zu helfen. Und dass Sie dazugehören wollen und wenn möglich etwas Freude an der gemeinsamen Arbeit finden. Denn was Sie der „Kapelle“ geben, das kriegen Sie auch zurück.
Und wenn Sie jetzt, nach alldem, immer noch interessiert sind,
Was können Sie von uns erwarten?
Reden wir Klartext. Was erwartet Sie, wenn Sie in „Birks Kapelle“ aufgenommen werden?
Folgendes:
1. Eine sichere Arbeit. Ich bekomme regelmäßig mehr Anfragen, als wir bewältigen können. Und das nicht erst seit heute oder gestern. Nein, seit über 20 Jahren. Denn während die Kollegen im Neubau immer mal schwere Zeiten überstehen müssen, „segeln“ wir durch Krisen deutlich entspannter. Aus dem einfachen Grund, weil Sanierung, Reparatur, Umbau längst nicht so abhängig ist von Politik und Konjunktur wie der Neubau.
Dazu kommt, dass wir breit aufgestellt sind und über die Jahre einen guten Ruf und viele Stammkunden gewonnen haben, die uns immer wieder anfragen, wenn es etwas zu reparieren oder auszubauen gibt. Das heißt, Ihre Arbeit hier ist sicher.
2. Sehr gute Bezahlung. Erfahrungsgemäß verdienen Sie bei mir mehr, als Sie bisher verdienen, wenn Sie eine vergleichbare Arbeit machen.
3. 8-Stunden-Arbeitszeit mit Fahrt. Heißt, alle Fahrten ab Lager Leuterod zu unseren Baustellen und zurück sind in Ihrer Arbeitszeit enthalten und Sie sind pünktlich zuhause.
4. Kaum Mehrstunden. Und falls doch mal eine nötig ist, bekommen Sie selbstverständlich jede Mehrstunde im selben Monat bezahlt. Und zwar mit Ihrem Lohn + 25%.
5. Keine Montage. Unsere Baustellen sind alle hier in der Region. Und das bleibt auch so.
6. Keine Langeweile. Sondern Abwechslung.
7. Kein Roboter, der Sie ersetzt. Lachen Sie bitte nicht. Es gibt heute tatsächlich schon Häuser, die mit 3D-Druckern „gebaut“ werden. Aber in der Sanierung eines alten Hauses können Sie den „Robert“ vergessen! Denn das braucht Menschen und echte Intelligenz. Deshalb gehören „wir“ wohl zu den letzten, die von einem Roboter oder einer KI abgelöst werden. Und sollte das jemals geschehen, leben Sie und ich längst nicht mehr auf dieser schönen Erde (leider oder zum Glück).
8. Die Sicherheit einer kleinen Firma. Vor 7 Jahren hatte ich einen Bewerber, der in einer großen Firma im Akkord Fliesen legte. Der hätte gerne hier angefangen, weil er Lust hatte auf abwechslungsreiche Arbeit. Aber seine Frau hatte „Sicherheitsbedenken“. Deshalb blieb er in seiner alten Firma.
Menschen glauben oft: groß heißt sicher. Das ist ein Reflex unseres Stammhirns, der richtig sein kann, aber manchmal in die Irre führt. Zum Beispiel die über 475 Menschen auf der Titanic, die sich weigerten, in die kleinen Rettungsboote zu steigen. Die blieben lieber auf dem großen Schiff, weil sie sich dort sicherer fühlten. 2 Stunden später war das große Schiff nicht mehr da. Übrig blieben 18 kleine Rettungsboote mit 475 freien Plätzen.
Wie „sicher“ Arbeitsplätze in großen Firmen sein können, sehen Sie jetzt wieder bei VW, die bis 2030… 50.000 Stellen abbauen. Bosch streicht 13.000 Stellen, Mercedes bis zu 15.000, die Commerzbank 6.900. Und auch in unserer Region gab es einige große Baufirmen, die jetzt nicht mehr da sind. Ob Ihre Arbeit also in einer großen Firma sicherer ist als in einer erfolgreichen, anpassungsfähigen, gut geführten, kleinen Firma, in der Sie Ihr Chef kennt und schätzt, überlasse ich Ihrem Urteilsvermögen.
9. Sie können hier noch was lernen. Es ist bestimmt kein Zufall, dass fast jeder meiner langjährigen Mitarbeiter selbst ein Haus gebaut oder ausgebaut hat. Das ist natürlich keine Bedingung, um mit uns zu arbeiten. Aber wenn Sie sowas vorhaben, ist das hier wohl die beste „Schule“, die Sie dafür jemals finden.
10. Ein intaktes Team und nette Kollegen.
11. Kollegen, die Ihnen helfen sich einzuarbeiten.
12. Ein Chef auf Augenhöhe. Der für Sie da ist und versucht Dinge zu ermöglichen.
13. Unterstützung, auch mal privat. Wenn Sie zum Beispiel am Wochenende etwas fahren müssen und fragen. „Kann ich mal den Sprinter oder die Pritsche haben?“ Oder wenn Sie mal den Rüttler brauchen, kriegen wir das hin.
14. Lohnerhöhung ohne Nachfragen. In den letzten Jahren musste keiner meiner Mitarbeiter nach mehr Lohn fragen. Wenn ich sehe, Sie machen das gut und es ist an der Zeit, komme ich auf Sie zu und erhöhe Ihren Lohn von selbst. (Das heißt nicht, dass Sie nicht fragen dürfen. Das dürfen Sie natürlich, müssen es aber nicht.)
15. Wetterunabhängige Baustellen im Winter. Das heißt für Sie, keine Ausfallstunden und keine Einbußen durch Schlechtwetter.
16. Monatlicher Tankgutschein über 50 Euro.
17. Bessere Belastungssteuerung durch abwechslungsreiche Arbeit.
18. Sie lernen die Kunden kennen, für die Sie arbeiten. Das heißt, hier gibts Lob (und auch mal eine kritische Frage) und ab und zu belegte Brötchen oder Kaffee und Kuchen. Und Sie sehen, wie sich jemand über „Ihr Werk“ freut und Ihnen dankbar ist. Auch diese Form der Anerkennung ist nicht zu unterschätzen.
19. Eine sichere Arbeit über viele Jahre. Uta ist jetzt 4 Jahre hier. Frank ist 5 Jahre hier. Torsten ist 8 Jahre hier. Und auch vor Torsten hatte ich 2 Mitarbeiter, die viele Jahre hier waren (Torsten kennt die noch). Aber der eine hat sich nach Stuttgart verliebt und auch den anderen musste ich aus persönlichen Gründen gehen lassen. Nun, so ist das Leben. Da kann man nichts machen. Aber jetzt haben wir wieder eine gute „Kapelle“ beisammen, in der Sie sich wohlfühlen und lange, lange bleiben können. Wenn Sie das wollen.
Klingt das interessant für Sie?
Ich hoffe. Das ist eine ehrliche Stellenanzeige. Jedes Wort ist wahr. Und auch wenn ich versucht habe, das einigermaßen unterhaltsam rüberzubringen, sollten Sie wissen, dass alles ernst gemeint ist, was hier steht.
Doch eins ist mir vollkommen klar:
Letztlich wissen Sie das erst, wenn Sie es ausprobieren.
Und dieser Schritt braucht Mut. (Deshalb steht im ersten Satz dieser Stellenanzeige: „Wenn Sie…den Mut haben...“).
Nun, diesen Mut kann ich Ihnen nicht abnehmen. Aber ich kann versuchen, Ihnen den ersten Schritt leichter zu machen. Deshalb möchte ich Ihnen folgendes vorschlagen:
Sie können uns testen.
Und dabei selbst herausfinden, dass alles so ist, wie ich Ihnen das beschrieben habe.
Und wie testen Sie uns?
Ganz einfach. Sie kommen bei uns vorbei und schauen sich mit eigenen Augen um. Ich zeige Ihnen alles. Und Sie können mich alles fragen. Sie können auch die Kollegen kennenlernen und mit den unter 4 Augen sprechen. Wir nehmen Sie gerne mit auf eine Baustelle. Dann sehen Sie, was wir machen…
Wenn Sie schon raus sind aus Ihrem alten Job, kommen Sie gerne Probearbeiten! Und schauen Sie, ob das mit der Arbeit und den Kollegen passt.
Wenn Sie noch im alten Job sind, kommen Sie auch vorbei! Dann können Sie nicht mitarbeiten. Aber Sie können zuschauen und die Kollegen kennenlernen. Und sich dann ganz in Ruhe überlegen, ob Sie hier reinpassen und Lust haben, mit uns zu arbeiten.
Und egal, wie Sie sich entscheiden:
Absolute Diskretion sichere ich Ihnen zu. Niemand erfährt etwas! Auch wenn Sie nicht bei uns anfangen, erfährt niemand, dass Sie hier waren. Das verspreche ich Ihnen. Und das versprechen Ihnen auch meine Mitarbeiter. (Bevor Sie die kennenlernen, werde ich nochmal mit denen reden, damit das klar ist.)
Sie haben also nichts zu verlieren, sondern können in Ruhe herausfinden, ob Sie hier das entdecken, was Sie vielleicht in Ihrer „alten“ Firma vermissen.
Klingt gut? Super.
Also, wie läuft das ab?
Nun, wir machen das so einfach wie möglich und erstmal ohne Formalitäten. Sie müssen mir also keine „offizielle“ Bewerbung schicken. Nein! Um den Papierkram kümmern wir uns später. Zuerst möchte ich Sie einfach nur kennenlernen.
Am besten, Sie rufen mich an unter 0160 - 123 2666. Wir machen einen Termin aus. Und dann treffen wir uns hier im Büro in Leuterod und unterhalten uns.
Sie fragen mich, was Sie wissen möchten und wir lernen uns kennen. Und besprechen alles. Wenn Sie wollen, können Sie die Kollegen kennenlernen. (Wenn Sie noch im Job sind, können wir das auch nach Feierabend oder am Samstag Vormittag einrichten.) Und wie gesagt, wir laden Sie herzlich auf eine Baustelle ein. Damit Sie sich ein eigenes Bild machen und ganz in Ruhe entscheiden können, ob Sie hier anfangen möchten.
Soweit…
Ach, vielleicht noch dieser Hinweis:
Wir sind und bleiben eine kleine Firma. Das heißt, wir können einen, vielleicht zwei neue Kollegen in unsere „Kapelle“ aufnehmen. Die Gesprächstermine vereinbare ich natürlich in der Reihenfolge, wie die Anrufe eingehen.
Wenn Sie also glauben, dass Sie hier gut reinpassen, warten Sie bitte nicht zu lange mit Ihrem Anruf. Es wäre doch schade, wenn es nur aus dem Grund nicht klappen würde, weil Ihnen ein anderer zuvor gekommen ist.
Hier ist nochmal meine Nummer: 0160 - 123 2666 (Wenn ich gerade nicht rangehen kann, sprechen Sie bitte aufs Band. Ich rufe Sie zurück.)
Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung!
Achim Birk